Badumbau bei Pflegegrad: Förderung

Badumbau bei Pflegegrad: Förderung

In unserem Beitrag mehr zum Badumbau mit finanziellem Zuschuss in der Pflege erfahren und Leistungen nutzen.

Welche Förderung gibt es für den Badumbau bei Pflegegrad?

Für einen Badumbau bei Pflegegrad erhalten Sie einen Zuschuss von bis zu 4.200 Euro (Stand 2026) pro Maßnahme von der Pflegekasse. Voraussetzung ist, dass mindestens Pflegegrad 1 vorliegt. Der Badumbau bei Pflegegrad wird dabei als „wohnumfeldverbessernde Maßnahme“ eingestuft. 

Was wird beim Badumbau bei Pflegegrad genau gefördert?

Gefördert werden alle Maßnahmen, die die Pflege erleichtern oder die Selbstständigkeit erhöhen. Dazu zählen beispielsweise eine bodengleiche Dusche, Haltegriffe oder ein barrierefreies Waschbecken. Ein Badumbau bei Pflegegrad wird also sehr umfassend unterstützt. 

Badumbau bei Pflegegrad: barrierearm, sicher und wichtig

Ein Badumbau bei Pflegegrad ist für viele pflegende Angehörige ein entscheidender Schritt, um den Alltag zu erleichtern und die Selbstständigkeit der pflegebedürftigen Person möglichst lange zu erhalten. Gerade das Badezimmer birgt zahlreiche Risiken – rutschige Böden, hohe Einstiege in die Badewanne oder schwer erreichbare Armaturen können schnell zur Gefahr werden. Gleichzeitig ist das Bad ein zentraler Ort der täglichen Pflege.
Ein gut geplanter Badumbau bei Pflegegrad schafft hier nicht nur mehr Sicherheit, sondern sorgt auch für Komfort, Würde und Entlastung für Sie als Angehörige. In diesem Artikel erfahren Sie umfassend, welche Maßnahmen sinnvoll sind, welche Zuschüsse Sie erhalten können und worauf Sie unbedingt achten sollten.

Die tägliche Körperhygiene kann für eingeschränkte oder hilfsbedürftige Mitmenschen und ihre Angehörigen ein belastender Faktor im Alltag werden, wenn keine erleichternden Pflegehilfsmittel zur Verfügung stehen. Badewannensitze, Haltegriffe in der Dusche und am WC sind jedoch nicht immer ausreichend, wenn es zu einer Pflegesituation im häuslichen Umfeld kommt. Ein Badumbau in der Pflege ist essenziell! Ein barrierefreies Bad ist nur durch einen Badumbau möglich. Um eine finanzielle Unterstützung zum erforderlichen Badumbau zu erhalten, ist es notwendig, mit der Krankenkasse in Kontakt zu treten.

Kostenlose Pflegekurse

Kostenlose Pflegekurse ganz einfach online wahrnehmen

Sie sind selbst pflegebedürftig oder wollen durch eine private Situation im Umfeld mehr zur Pflege erfahren? Ihnen stehen bei unserem Partner kostenlose Online-Pflegekurse zur Verfügung, die von den Krankenkassen in den Kosten ohne Formalitäten übernommen werden.

Die drei beliebtesten Pflegekurse sind:

  • Grundlagen der häuslichen Pflege
  • Wohnformen und Pflege im Alter
  • Alzheimer & Demenz in der Pfleg

Wer berät beim Badumbau bei Pflegegrad? 

Pflegeberatungsstellen, Wohnberatungen oder spezialisierte Handwerksbetriebe unterstützen Sie bei der Planung. Eine professionelle Beratung ist beim Badumbau bei Pflegegrad besonders empfehlenswert.

Förderung zum barrierefreien Badumbau

Ein barrierefreier Badumbau erfordert jedoch eine beträchtliche Menge an Geld. Da es aufgrund der hohen und immer zu steigenden Kosten einfach nicht möglich ist, den Badumbau komplett selbst ohne Verschuldung zu finanzieren, ist ein Badumbau für viele Menschen im Alter eine Katastrophe. Daher wird ein Badumbau, der dem Alter beziehungsweise Pflegebedürftigkeit entspricht, unter bestimmten Voraussetzungen von verschiedenen Einrichtungen finanziert.

Da beim Badumbau für die Pflegesituation oder dem Alter viele Extras eingebaut werden, die es für den Pflegebedürftigen leichter machen, haben barrierefreie Badezimmer im Vergleich zu herkömmlichen Bädern höhere Kosten. Senioren mit Pflegegrad können von Zuschüssen der Kranken- beziehungsweise Pflegekasse sowie von Förderungen der einzelnen Bundesländer profitieren, da barrierefreie Badezimmerlösungen als Wohnumfeldverbesserungsmaßnahmen gelten. Allerdings muss gemäß § 40 Abs. 4 SGB XI mindestens ein Pflegegrad 1 vorliegen, damit eine Finanzhilfe der Pflegekasse beim Badumbau gewährt werden kann.

Eine Dusche im Erdgeschoss zu installieren und zu montieren und Rollstuhlgerecht zu gestalten, ist nur eine Herausforderung. Beim Badumbau sind Toilettenanpassungen und eine vollständige Umgestaltung der Armaturen im Bad nur die ersten Erleichterungen für den Pflegebedürftigen. Natürlich beinhaltet die Verlegung von Bodenbelägen mit rutschhemmender Wirkung auch eine größere Badsanierung. Es werden abnehmbare Badezimmerschränke angebracht, die bereits als Luxusbadumbau gelten. Teilweise in bestimmten Pflegefällen ist es notwendig, Badewannenlifter anzubringen und Einstiegshilfen für die Badewanne anzubringen. Dies ist beim Badumbau in der Regel schnell und einfacher machbar.
 

Warum ein Badumbau bei Pflegegrad so wichtig ist 

Ein Badumbau bei Pflegegrad ist weit mehr als nur eine bauliche Veränderung. Für viele Pflegebedürftige entscheidet er darüber, ob sie weiterhin zu Hause leben können oder nicht. Gerade im Badezimmer passieren besonders viele Stürze. Hohe Einstiegskanten, fehlende Haltegriffe oder zu wenig Bewegungsfreiheit machen alltägliche Abläufe wie Duschen oder Toilettengänge zu einer Herausforderung. Ein gezielter Badumbau bei Pflegegrad reduziert diese Risiken erheblich. 

Für Sie als pflegende Angehörige bedeutet ein Badumbau bei Pflegegrad vor allem Entlastung. Wenn grundlegende Abläufe sicherer und einfacher werden, sparen Sie Kraft, Zeit und Nerven. Gleichzeitig ermöglichen Sie der pflegebedürftigen Person mehr Selbstständigkeit – ein wichtiger Faktor für Lebensqualität und Selbstwertgefühl. Ein weiterer entscheidender Punkt: Ein frühzeitiger Badumbau bei Pflegegrad verhindert oft Folgeschäden. Stürze können schwere Verletzungen nach sich ziehen, die die Pflegesituation deutlich verschärfen. Mit einem durchdachten Umbau beugen Sie solchen Risiken aktiv vor. 

 

Welche Maßnahmen beim Badumbau bei Pflegegrad sinnvoll sind 

Ein Badumbau bei Pflegegrad kann ganz unterschiedlich aussehen – je nach Pflegegrad, Wohnsituation und individuellen Bedürfnissen. Wichtig ist, dass die Maßnahmen auf die konkrete Situation abgestimmt sind. Zu den häufigsten und sinnvollsten Anpassungen gehören: 


Bodengleiche Dusche statt Badewanne:
Eine der wichtigsten Maßnahmen beim Badumbau bei Pflegegrad ist der Austausch der Badewanne durch eine ebenerdige Dusche. Diese ermöglicht einen sicheren Einstieg ohne Stolperkante. Zusätzlich kann ein Duschsitz integriert werden, sodass die Körperpflege im Sitzen erfolgen kann. 


Haltegriffe und Stützsysteme:
Haltegriffe bieten Sicherheit und Stabilität – sowohl in der Dusche als auch neben der Toilette oder am Waschbecken. Beim Badumbau bei Pflegegrad sollten diese fest installiert und optimal positioniert sein. 


Erhöhte Toilette oder Toilettenaufsatz:
Eine erhöhte Sitzposition erleichtert das Hinsetzen und Aufstehen erheblich. Beim Badumbau bei Pflegegrad ist dies eine einfache, aber sehr wirkungsvolle Maßnahme. 


Rutschfeste Böden und Materialien:
Ein Badumbau bei Pflegegrad sollte immer auch rutschhemmende Bodenbeläge beinhalten. Diese reduzieren das Sturzrisiko deutlich. 


Unterfahrbares Waschbecken:
Damit auch Personen im Rollstuhl oder mit eingeschränkter Beweglichkeit das Waschbecken nutzen können, ist ein unterfahrbares Modell sinnvoll. 


Breitere Türen und Bewegungsfläche:
Gerade bei fortschreitender Pflegebedürftigkeit ist ausreichend Platz entscheidend. Ein Badumbau bei Pflegegrad sollte daher genügend Bewegungsfreiheit für Hilfsmittel wie Rollatoren oder Rollstühle bieten. 


Barrierefreie Armaturen:
Leichtgängige und gut erreichbare Armaturen erleichtern die Nutzung erheblich. Thermostatarmaturen schützen zusätzlich vor Verbrühungen. 

Ein Badumbau bei Pflegegrad muss dabei nicht immer eine Komplettsanierung sein. Oft reichen bereits gezielte Anpassungen, um die Sicherheit deutlich zu erhöhen. 

Pflegebox bestellen

Deutsche Pflegehilfe mit der kostenlosen Pflegebox

Die Voraussetzungen für zuzahlungsbefreite Pflegehilfsmittel in der monatlichen 0,00 € Pflegebox mit kostenloser Lieferung:

✓  Anerkannter Pflegegrad von 1 oder höher 

✓  Ihre Versicherungsdaten sind zur Hand

✓  Die Pflege findet im Hausumfeld statt

Pflegebox-Testsieger für Pflegeboxen pflegetipp.de

Kostenlose Pflegebox bei Pflegegrad

Beim Testsieger aus dem Pflegebox-Vergleich eine kostenlose Pflegebox bestellen und Entlastung für die häusliche Pflege sichern. Der Leistungserbringer der Pflegekassen überzeugt mit einem vielseitigen Sortiment, wodurch die Pflege optimal unterstützt wird!

Bereits über 10.000+ zufriedene Kunden vertrauen auf den Pflegebox-Testsieger als Leistungserbringer der Pflegekassen. Die Deutsche Pflegehilfe empfiehlt den Anbieter als vertrauensvollen Partner in der häuslichen Pflege zur monatlichen Pflegehilfsmittelversorgung in der zuzahlungsbefreiten Pflegebox. 

Der Badumbau und die Förderungen

Viele einzelne Hilfsmittel, wie Badewannenlifte, Duschstühle, Haltegriffe und Stangen für die Badewanne, das Waschbecken, die Dusche oder Sicherheitsgriffe, die neben dem WC angebracht werden können, werden von Badumbau für die häusliche Pflege eingeführt. Diese können von den Krankenkassen in den Kosten teilweise übernommen werden. Eine ärztliche Verordnung ist notwendig, um das Bad neu zu gestalten und diese Pflegehilfsmittel für Pflegebedürftige zu beschaffen. Die Kranken- und Pflegeasse kann einen Antrag auf Kostenübernahme oder Zuschüsse stellen, sodass Angehörige den Badumbau beantragen können, wenn der Arzt ein Rezept ausgestellt hat. 

Die Pflegekasse bietet bis zu 4.200,00 € für den Badumbau an. Der Pflegebedürftige erhält die Unterstützung unter bestimmten Umständen auch ohne Eigenanteil, wenn ein Pflegegrad einen Badumbau erfordert. Der Antragsteller hat die Möglichkeit, den Restbetrag für zusätzliche Umbaumaßnahmen und Pflegehilfsmittel zu verwenden. Dies gilt also nicht nur für den Badumbau, wenn die Umbaukosten niedriger sind.

Finanzierung und Zuschüsse für den Badumbau bei Pflegegrad 

Ein Badumbau bei Pflegegrad kann mit erheblichen Kosten verbunden sein. Die gute Nachricht: Sie erhalten finanzielle Unterstützung von der Pflegekasse.

Zuschuss der Pflegekasse:
Für einen Badumbau bei Pflegegrad können Sie einen Zuschuss von bis zu 4.000 Euro pro Maßnahme erhalten. Voraussetzung ist, dass mindestens Pflegegrad 1 vorliegt. Leben mehrere pflegebedürftige Personen im Haushalt, kann sich der Zuschuss sogar auf bis zu 16.000 Euro erhöhen.

Was wird gefördert?
Gefördert werden alle Maßnahmen, die die häusliche Pflege erleichtern oder die Selbstständigkeit erhöhen. Dazu zählt praktisch jeder sinnvolle Badumbau bei Pflegegrad – von der Dusche bis zu Haltegriffen.

Wichtig: Antrag vor Beginn stellen:
Ein entscheidender Punkt beim Badumbau bei Pflegegrad ist der richtige Zeitpunkt. Sie müssen den Antrag unbedingt vor Beginn der Maßnahmen stellen. Andernfalls riskieren Sie, dass die Kosten nicht übernommen werden.

Weitere Fördermöglichkeiten:
Neben der Pflegekasse können auch Programme der KfW-Bank oder regionale Förderungen genutzt werden. Ein Badumbau bei Pflegegrad lässt sich so oft deutlich günstiger umsetzen.

Kostenvoranschlag einholen:
Für den Antrag benötigen Sie in der Regel einen Kostenvoranschlag. Dieser sollte alle geplanten Maßnahmen detailliert aufführen. 
Ein gut geplanter Badumbau bei Pflegegrad ist also nicht nur sinnvoll, sondern auch finanziell gut machbar. 
 

Planung und Umsetzung

So gehen Sie beim Badumbau bei Pflegegrad vor 

Ein erfolgreicher Badumbau bei Pflegegrad beginnt immer mit einer sorgfältigen Planung. Hier sollten Sie nichts überstürzen, sondern strukturiert vorgehen.

Bedarf analysieren:
Überlegen Sie gemeinsam mit der pflegebedürftigen Person, welche Probleme aktuell bestehen. Wo gibt es Unsicherheiten? Welche Abläufe sind schwierig? Der Badumbau bei Pflegegrad sollte genau diese Punkte verbessern.

Zukunft mitdenken:
Ein häufiger Fehler ist, nur den aktuellen Zustand zu berücksichtigen. Ein Badumbau bei Pflegegrad sollte auch zukünftige Einschränkungen einplanen, um spätere Umbauten zu vermeiden.

Fachberatung nutzen:
Pflegeberatungsstellen oder Wohnberatungen helfen Ihnen, den Badumbau bei Pflegegrad optimal zu planen. Oft kennen diese Stellen auch Fördermöglichkeiten und geeignete Anbieter.

Handwerksbetriebe auswählen:
Wählen Sie erfahrene Betriebe, die sich mit barrierefreien Umbauten auskennen. Ein professionell durchgeführter Badumbau bei Pflegegrad ist entscheidend für Sicherheit und Langlebigkeit.

Antrag stellen und Genehmigung abwarten:
Bevor Sie starten, sollte die Kostenübernahme geklärt sein. Erst danach sollte der Badumbau bei Pflegegrad beginnen.

Umbau koordinieren:
Während der Bauphase ist eine gute Abstimmung wichtig. Planen Sie ausreichend Zeit ein und organisieren Sie gegebenenfalls Alternativen für die Körperpflege. 
Ein strukturierter Ablauf sorgt dafür, dass der Badumbau bei Pflegegrad reibungslos umgesetzt wird. 
 

Häufige Fehler beim Badumbau – und wie Sie sie vermeiden 

Ein Badumbau bei Pflegegrad bietet viele Vorteile, kann aber auch Probleme verursachen, wenn er nicht richtig umgesetzt wird. Einige typische Fehler sollten Sie unbedingt vermeiden:

Zu kurzfristige Planung:
Ein Badumbau bei Pflegegrad sollte nicht erst erfolgen, wenn bereits ein Unfall passiert ist. Frühzeitiges Handeln ist entscheidend.

Nicht ausreichend Barrierefreiheit
Manchmal werden nur einzelne Elemente angepasst, ohne das Gesamtkonzept zu berücksichtigen. Ein Badumbau bei Pflegegrad sollte immer ganzheitlich gedacht werden.

Falsche Positionierung von Hilfsmitteln:
Haltegriffe oder Sitze bringen nur dann etwas, wenn sie richtig platziert sind. Eine fachliche Beratung ist hier besonders wichtig.

Kosten unterschätzen:
Ein Badumbau bei Pflegegrad kann teurer werden als geplant. Eine realistische Kalkulation hilft, Überraschungen zu vermeiden.

Förderung nicht genutzt:
Viele Angehörige wissen nicht, dass ihnen Zuschüsse zustehen. Informieren Sie sich frühzeitig, um den Badumbau bei Pflegegrad optimal zu finanzieren.

Keine Zukunftsplanung:
Wenn sich der Pflegebedarf verschlechtert, müssen oft erneut Umbauten erfolgen. Ein vorausschauender Badumbau bei Pflegegrad spart langfristig Zeit und Geld. 
 

Badumbau bei Pflegegrad ist ein wichtiger Schritt für Sicherheit

Ein Badumbau bei Pflegegrad ist eine der sinnvollsten Investitionen in die häusliche Pflege. Er erhöht die Sicherheit, erleichtert die Pflege und verbessert die Lebensqualität für alle Beteiligten. Für Sie als pflegende Angehörige bedeutet ein Badumbau bei Pflegegrad vor allem Entlastung. Gleichzeitig geben Sie der pflegebedürftigen Person ein Stück Selbstständigkeit zurück. Mit der richtigen Planung, passenden Maßnahmen und der Nutzung von Fördermöglichkeiten lässt sich ein Badumbau bei Pflegegrad effektiv und bezahlbar umsetzen. Wichtig ist, frühzeitig zu handeln und sich gut zu informieren. 
So schaffen Sie ein Badezimmer, das nicht nur funktional ist, sondern den Alltag spürbar erleichtert – heute und in Zukunft. 


Häufig gestellte Fragen

Entdecken Sie die FAQ zum Badumbau bei Pflegegrad und wichtige Antworten auf Kundenfragen. 

Pflegehilfe für Angehörige

Pflegehilfe ist alles, was den Pflegealltag erleichtert, sicherer macht sowie pflegende Angehörige nachhaltig entlastet.
Entdecken Sie noch heute kostenlose Leistungen zur Unterstützung der häuslichen Pflege.