Hausnotruf-Kosten in der Übersicht

Hausnotruf-Kosten in der Übersicht

Was kostet Sicherheit für Senioren und ab wann werden Kosten für einen Hausnotruf von den Pflegekassen übernommen?

Was kostet ein Hausnotruf?

Die monatlichen Hausnotruf-Kosten liegen je nach Anbieter und Leistungsumfang meist zwischen 23,00 € und 40,00 €. Bei anerkanntem Pflegegrad übernimmt die Pflegekasse diese Kosten in der Regel vollständig – bis zu 25,50 € monatlich (hier mehr erfahren). Premium oder mobile Systeme können etwas teurer sein. 


Hausnotruf-Kosten: Welche Ausgaben fallen an

Der Wunsch nach Sicherheit in den eigenen vier Wänden ist gerade im Alter oder bei gesundheitlichen Einschränkungen groß. Ein Hausnotrufsystem bietet hier eine wertvolle Unterstützung, denn es ermöglicht im Ernstfall schnelle Hilfe per Knopfdruck. Doch bevor man sich für ein solches System entscheidet, stellt sich unweigerlich die Frage nach den Hausnotruf-Kosten. Was kostet ein Hausnotrufsystem wirklich? Welche Unterschiede gibt es zwischen den Anbietern? Und wann übernehmen Pflegekassen oder andere Kostenträger die Ausgaben? Dieser ausführliche Überblick zeigt, welche finanziellen Aspekte Angehörige und Betroffene kennen sollten, um eine fundierte Entscheidung treffen zu können.

Was genau versteht man unter Hausnotruf-Kosten? 

Die Hausnotruf-Kosten setzen sich aus mehreren Bestandteilen zusammen. Grundsätzlich fallen bei fast allen Anbietern zwei Hauptposten an: eine einmalige Anschluss- oder Installationsgebühr und eine monatliche Grundgebühr für den laufenden Betrieb. Hinzu können Zusatzkosten für optionale Leistungen, besondere Funktionen oder mobile Erweiterungen kommen. 


1. Anschlussgebühr:
Die Anschlussgebühr deckt in der Regel die Einrichtung des Hausnotrufsystems ab. Dazu gehören die Lieferung des Geräts, die technische Inbetriebnahme und gegebenenfalls eine persönliche Einweisung. Je nach Hausnotruf-Anbieter liegen diese Hausnotruf-Kosten meist zwischen 10 Euro und 50 Euro. Einige Anbieter verzichten auf diese Gebühr, wenn gleichzeitig ein Pflegegrad vorliegt oder ein Vertrag mit der Pflegekasse besteht (mehr dazu erfahren). 


2. Monatliche Grundgebühr:
Die monatliche Gebühr macht den größten Anteil der Hausnotruf-Kosten aus. Sie deckt den Betrieb des Systems, die Wartung und den 24-Stunden-Notrufdienst ab. Im Durchschnitt bewegen sich diese Kosten zwischen 23 € und 40 € pro Monat, je nach Leistungsumfang. Wenn eine Pflegebedürftigkeit und damit ein anerkannter Pflegegrad von 1 oder höher vorliegt, können die Pflegekassen diese monatlichen Hausnotruf-Kosten vollständig übernehmen – bis zu 25,50 Euro pro Monat. 


3. Zusatzleistungen:
Neben den Basisleistungen bieten viele Anbieter zusätzliche Optionen an, die den Komfort und die Sicherheit erhöhen. Dazu gehören beispielsweise: 

  • Mobilfunkbasierte Hausnotrufgeräte, die auch außerhalb der Wohnung funktionieren (meist bis zu 15 Euro Aufpreis pro Monat),
  • Fallsensoren oder Bewegungsmelder, die automatisch Hilfe anfordern,
  • Türöffnungssysteme, mit denen Rettungskräfte bei einem Notfall schneller Zutritt erhalten,
  • Zusatzknöpfe für mehrere Personen im Haushalt,
  • oder erweiterte Servicepakete mit technischen Wartungsbesuchen.


Je nach Umfang können diese Erweiterungen die Hausnotruf-Kosten spürbar erhöhen. Es lohnt sich daher, vor Vertragsabschluss genau zu prüfen, welche Leistungen tatsächlich zum Hausnotrufsystem notwendig sind und welche optional bleiben können.

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Hausnotruf-Kosten: Wer trägt welche Ausgaben? 

Für viele Pflegebedürftige und ihre Angehörigen ist die wichtigste Frage, ob und in welchem Umfang die Hausnotruf-Kosten übernommen werden. Grundsätzlich gilt: Wenn ein Pflegegrad besteht, kann die Pflegekasse die Kosten für ein anerkanntes Hausnotrufsystem übernehmen – entweder ganz oder teilweise. 


Kostenübernahme durch die Pflegekasse:
Laut § 40 SGB XI zählen Hausnotrufsysteme zu den sogenannten technischen Pflegehilfsmitteln. Voraussetzung für die Kostenübernahme ist, dass: 

  1. ein anerkannter Pflegegrad vorliegt,
  2. die betroffene Person in einer häuslichen Umgebung lebt,
  3. und dass das System notwendig ist, um die häusliche Pflege zu sichern oder zu erleichtern.

Erfüllt die betroffene Person diese Voraussetzungen, übernimmt die Pflegekasse in der Regel die monatlichen Hausnotruf-Kosten bis zu 25,50 Euro. Auch die Anschlussgebühr kann häufig erstattet oder vom Anbieter erlassen werden, wenn ein entsprechender Vertrag mit der Pflegekasse besteht. 


Antragstellung:
Der Antrag auf Kostenübernahme zum Hausnotruf ist unkompliziert (hier mehr erfahren). Meist genügt ein formloses Schreiben oder ein Formular, das der Hausnotruf-Anbieter direkt mitliefert. Viele Anbieter übernehmen die Antragstellung sogar vollständig für den Kunden und rechnen direkt mit der Pflegekasse ab. So müssen sich Angehörige und Pflegebedürftige um nichts weiter kümmern. 


Kosten ohne Pflegegrad:
Liegt kein Pflegegrad vor, müssen die Hausnotruf-Kosten in der Regel selbst getragen werden. Dennoch kann sich die Investition lohnen, insbesondere wenn gesundheitliche Risiken bestehen oder ältere Menschen allein leben. In diesem Fall sollten Betroffene verschiedene Anbieter vergleichen, da es große Preisunterschiede gibt. Einige Organisationen wie das Deutsche Rote Kreuz oder die Johanniter bieten beispielsweise vergünstigte Tarife für einkommensschwache Senioren an, wodurch ein Hausnotruf für die Sicherung des Alltags bezahlbar bleibt.  


Unterstützungsmöglichkeiten:
Neben der Pflegekasse können in Einzelfällen auch andere Kostenträger beteiligt werden – etwa die Krankenkasse (bei medizinischer Notwendigkeit), die Sozialhilfe (bei geringem Einkommen) oder spezielle Förderprogramme auf kommunaler Ebene. Auch hier lohnt es sich, individuell nachzufragen, um die tatsächlichen Hausnotruf-Kosten so gering wie möglich zu halten.

Wo kann man einen Hausnotruf bestellen? 

Einen Hausnotruf kann man heute ganz unkompliziert über verschiedene Wege bestellen, sowohl online als auch telefonisch oder persönlich vor Ort. Es gibt spezialisierte Anbieter, Wohlfahrtsverbände, private Dienstleister und auch einige Krankenkassen, die entsprechende Systeme anbieten oder vermitteln. Die Wahl des passenden Hausnotruf-Anbieters hängt von individuellen Bedürfnissen, regionaler Verfügbarkeit und dem gewünschten Leistungsumfang ab.

1. Wohlfahrtsverbände und Hilfsorganisationen:
Zu den bekanntesten und vertrauenswürdigsten Anbietern gehören große Hilfsorganisationen wie das Deutsche Rote Kreuz (DRK), die Johanniter-Unfall-Hilfe, der Malteser Hilfsdienst und die ASB (Arbeiter-Samariter-Bund). Diese Organisationen betreiben eigene Notrufzentralen, die rund um die Uhr erreichbar sind. 

  • Die Bestellung erfolgt telefonisch oder online über die jeweilige Website.
  • In vielen Fällen kommen Mitarbeitende nach Hause, um das System zu installieren und zu erklären.
  • Bei Vorliegen eines Pflegegrades übernehmen sie häufig auch direkt die Abrechnung mit der Pflegekasse.

Hinweis: Diese Anbieter sind besonders empfehlenswert, wenn Wert auf persönliche Betreuung und jahrzehntelange Erfahrung gelegt wird.


2. Private Anbieter und Pflegehilfsmittel-Dienste:
Neben den Wohlfahrtsverbänden gibt es mittlerweile zahlreiche private Anbieter von Hausnotrufsystemen. Beispiele sind der Pflegehase, Lifta Hausnotruf, Vitakt, Libify, Großhandel24, Hausnotruf24, MobilNotruf oder TeleAlarm. Diese bieten oftmals eine serviceorientierte Bereitstellung der Pflegeleistung zur Antragsstellung des kostenlosen Hausnotrufs als Leistung der Pflegekassen bei vorliegendem Pflegegrad an.

  • Diese Anbieter haben meist moderne, flexible Systeme – oft mit GSM-Funktion, GPS-Ortung oder automatischer Sturzerkennung.
  • Die Bestellung kann vollständig online erfolgen. Nach Auswahl des gewünschten Systems erhält man das Gerät per Post geliefert.
  • Installation und Rücksendung sind in der Regel einfach und können auch ohne Fachpersonal erfolgen.


Hinweis: Private Anbieter sind ideal für Personen, die eine schnelle, unkomplizierte Lösung suchen oder ein mobiles System für unterwegs bevorzugen.

3. Pflegekassen und Krankenkassen:
Auch Pflegekassen unterstützen bei der Auswahl und Bestellung eines Hausnotrufsystems. Wer bereits einen Pflegegrad zwischen 1 und 5  besitzt, kann dort direkt einen Antrag auf Kostenübernahme stellen. 

  • Viele Kassen arbeiten mit festen Partnern zusammen, die geprüfte Systeme liefern.
  • In der Regel wird das Gerät nach Genehmigung automatisch an die Pflegebedürftige oder den Pflegebedürftigen verschickt.
  • Die Abrechnung erfolgt dann direkt zwischen Anbieter und Pflegekasse, sodass keine Vorkasse nötig ist.


Hinweis: Das ist besonders praktisch für Angehörige, die den organisatorischen Aufwand gering halten möchten.


4. Sanitätshäuser und lokale Fachgeschäfte:
In vielen Städten und Gemeinden bieten auch Sanitätshäuser Hausnotrufsysteme an. Wer Beratung benötigt, ist hier gut aufgehoben.

  • Der Vorteil: Man kann sich das Gerät zeigen lassen und erhält eine Einweisung direkt im Geschäft.
  • Auch Reparaturen oder Wartungen können direkt vor Ort durchgeführt werden
  • Einen Ansprechpartner vor Ort bei Problemen


Hinweis: Diese Option eignet sich besonders für Menschen, die lieber persönlich kaufen, statt online bestellen möchten. 


5. Online-Plattformen und Vergleichsportale:
Im Internet gibt es Vergleichsportale wie hausnotruf-vergleichen.com oder pflegenavigator.de. 

  • Dort lassen sich verschiedene Anbieter, Tarife und Funktionen miteinander transparent vergleichen.
  • Viele Portale bieten einen direkten Bestell- oder Anfragebutton, mit dem man unverbindlich Kontakt aufnehmen kann.
  • So kann man innerhalb weniger Minuten das passende System finden – abgestimmt auf Preis, Funktionen und Region.
     

Hinweis: Das ist ideal für alle, die sich zunächst einen Überblick verschaffen möchten, bevor sie sich entscheiden.

 

So läuft die Bestellung eines Hausnotrufs Schritt-für-Schritt ab   

Je nach Anbieter ist das System innerhalb von 1 bis 5 Tagen einsatzbereit. Viele Organisationen bieten zudem eine telefonische Einweisung, technische Unterstützung oder persönliche Installation vor Ort an. Die Bestellung eines Hausnotrufs ist in der Regel einfach und schnell erledigt: 

  1. Anbieter auswählen – zum Beispiel über ein Vergleichsportal oder direkt über DRK, Johanniter oder Pflegehasen.
  2. Pflegegrad prüfen – wenn vorhanden, kann die Pflegekasse die Hausnotruf-Kosten übernehmen.
  3. Antrag stellen oder Formular ausfüllen – bei den meisten Anbietern online oder telefonisch möglich.
  4. Lieferung und Einrichtung – das Gerät wird per Post geliefert oder durch einen Techniker installiert.
  5. Funktionsprüfung – nach der Einrichtung wird ein Proberuf an die Notrufzentrale durchgeführt, um die Verbindung zu testen.

 

Tipp: Worauf man bei der Bestellung achten sollte 

Beim Bestellen eines Hausnotrufs sollte man nicht nur auf den Preis, sondern auch auf Service und Zuverlässigkeit achten. Folgende Punkte sind wichtig: 

  • 24-Stunden-Erreichbarkeit der Notrufzentrale
  • Vertragslaufzeit (kurzfristig kündbar ist besser)
  • Transparente Hausnotruf-Kosten ohne versteckte Gebühren
  • Möglichkeit der Kostenübernahme durch die Pflegekasse
  • Erfahrungsberichte und Bewertungen anderer Nutzer


Gerade für Angehörige ist es beruhigend zu wissen, dass die Notrufzentrale im Ernstfall sofort reagiert und qualifizierte Hilfe organisiert – egal ob Tag oder Nacht. 

 

Ein Hausnotruf kann sowohl online bei zertifizierten Anbietern, telefonisch als auch direkt bei Hilfsorganisationen oder Sanitätshäusern bestellt werden. Wer einen Pflegegrad hat, sollte den Antrag auf Kostenübernahme bei der Pflegekasse frühzeitig stellen – so wird das System meist kostenlos bereitgestellt. Wichtig ist, sich für einen Anbieter mit zuverlässigem 24-Stunden-Notdienst, transparenter Preisstruktur und guten Kundenbewertungen zu entscheiden. Auf diese Weise können Angehörige und Betroffene sicher sein, im Notfall schnell und professionell Hilfe zu erhalten.

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Die Hausnotruf-Kosten im kompakten Überblick

Die Kosten für ein Hausnotrufsystem setzen sich aus mehreren Bausteinen zusammen. Neben der einmaligen Anschlussgebühr fallen monatliche Gebühren sowie optionale Zusatzkosten an. Die folgende Übersicht zeigt, welche Hausnotruf-Kosten typischerweise entstehen und welche Leistungen jeweils enthalten sind – so behalten Angehörige und Betroffene den finanziellen Überblick und können die anfallenden Kosten entsprechen einplanen. 

Anschlussgebühr 

Einmalige Gebühr für Lieferung, Installation und Einrichtung des Hausnotrufsystems. Sie deckt meist auch die technische Einweisung ab. Je nach Anbieter liegt sie zwischen 10 Euro und 50 Euro. Bei einem Pflegegrad oder der direkten Abrechnung mit der jeweiligen Pflegekasse entfällt diese Gebühr häufig vollständig. 

Monatliche Grundgebühr

Regelmäßige Kosten für Betrieb, Wartung und 24-Stunden-Notrufzentrale. Je nach Anbieter und Leistungsumfang betragen sie meist zwischen 23 Euro und 40 Euro pro Monat. Bei anerkanntem Pflegegrad übernimmt die Pflegekasse diese Hausnotruf-Kosten in der Regel bis zu 25,50 Euro (Stand 2025). 

Zusatzoptionen 

Für mehr Sicherheit sind Zusatzfunktionen erhältlich, wie mobile Geräte mit GPS, Fallsensoren oder Türöffnungssysteme. Diese Komfortleistungen erhöhen die Hausnotruf-Kosten meist um 10 Euro bis 20 Euro monatlich. Angehörige sollten prüfen, welche Funktionen wirklich sinnvoll und notwendig sind.

Service und Wartung

Manche Anbieter berechnen Gebühren für regelmäßige Wartungen, Batteriewechsel oder Vor-Ort-Checks. Diese betragen meist wenige Euro monatlich. Anbieter mit vollem Servicepaket integrieren diese Leistungen jedoch oft in die Grundgebühr, um die Hausnotruf-Kosten transparent zu halten und die Pflegeleistung nicht auszunutzen.

Rückabwicklung

Nach Vertragsende können Kosten für Abbau, Rücksendung oder Gerätereinigung entstehen. Diese liegen meist zwischen 10 Euro und 30 Euro. Bei hochwertigen Anbietern sind Rückbau und Rückversand kostenlos, wenn das System ordnungsgemäß genutzt wurde und der Vertrag regulär endet.

Hausnotruf-Kosten im Vergleich: Was Angehörige wissen sollten 

Wer ein Hausnotrufsystem sucht, stellt schnell fest, dass die Preisgestaltung von Anbieter zu Anbieter stark variiert. Unterschiede ergeben sich vor allem durch den Leistungsumfang, die technische Ausstattung und den Servicegrad. Während einige Anbieter nur die reine Notruffunktion bereitstellen, bieten andere ein Komplettpaket inklusive persönlicher Betreuung, Wartung und Zusatzfunktionen.

Klassischer stationärer Hausnotruf:
Diese Systeme sind fest mit dem Telefonanschluss oder dem Internetrouter verbunden. Der Notrufknopf wird in der Regel als Armband oder Halsband getragen. Im Ernstfall wird automatisch eine Verbindung zur Notrufzentrale hergestellt. Solche Basislösungen sind am günstigsten, die Hausnotruf-Kosten bewegen sich hier meist zwischen 23 Euro und 30 Euro monatlich. Mit Pflegegrad übernimmt die Pflegekasse diese Kosten vollständig.

Mobile Hausnotrufsysteme:
Moderne Systeme arbeiten mit einer integrierten SIM-Karte und GPS-Ortung. Sie funktionieren unabhängig vom Festnetzanschluss, auch außerhalb der Wohnung. Diese Varianten sind vor allem für aktive Senioren oder Menschen mit Demenz geeignet, die sich regelmäßig im Freien bewegen. Die monatlichen Hausnotruf-Kosten liegen hier meist zwischen 35 Euro und 50 Euro, abhängig von Anbieter und Zusatzoptionen.

Erweiterte Komfortpakete:
Einige Anbieter bieten sogenannte Premium- oder Komfortpakete an. Diese beinhalten zusätzliche Serviceleistungen wie automatische Sturzsensoren, Gesundheitsüberwachung oder regelmäßige Sicherheitschecks. Auch hier können die monatlichen Hausnotruf-Kosten bis zu 60 Euro oder mehr betragen. 


Tipp: Ein sorgfältiger Hausnotruf-Vergleich hilft, das passende Angebot zu finden. Wichtig ist dabei nicht nur der Preis, sondern vor allem die Qualität des Notrufdienstes, die Reaktionszeit der Zentrale und die persönliche Betreuung. Angehörige sollten darauf achten, dass die Notrufzentrale rund um die Uhr erreichbar ist und die Rettungskette zuverlässig funktioniert. 

 

Weitere Aspekte, die die Hausnotruf-Kosten beeinflussen 

Neben den monatlichen Gebühren gibt es noch weitere Faktoren, die bei der Berechnung der tatsächlichen Hausnotruf-Kosten berücksichtigt werden sollten: 

  • Vertragslaufzeit: Manche Anbieter binden Kunden über Mindestlaufzeiten, andere bieten monatlich kündbare Verträge.
  • Service vor Ort: Einige Anbieter verlangen Aufpreise für persönliche Einweisungen oder Wartungsbesuche.
  • Technischer Support: Ein kostenloser 24-Stunden-Support kann auf lange Sicht Geld sparen, da Störungen schnell behoben werden.
  • Rücksendung und Abbau: Wird der Vertrag beendet, können für den Abbau oder Versand des Geräts zusätzliche Kosten entstehen.


Gerade Angehörige sollten bei der Auswahl auf Transparenz achten. Versteckte Gebühren oder unklare Vertragsbedingungen können die tatsächlichen Hausnotruf-Kosten erheblich erhöhen. Ein schriftliches Angebot mit vollständiger Preisübersicht ist daher empfehlenswert. 

 

Warum sich ein Hausnotruf trotz Kosten lohnt 

Auch wenn die Hausnotruf-Kosten auf den ersten Blick wie eine zusätzliche finanzielle Belastung wirken, überwiegen die Vorteile deutlich. Das System gibt älteren oder pflegebedürftigen Menschen die Möglichkeit, weiterhin selbstbestimmt zu Hause zu leben. Gleichzeitig schenkt es Angehörigen Sicherheit und Entlastung – denn sie wissen, dass im Notfall sofort Hilfe organisiert wird. 

Die meisten Notrufzentralen reagieren innerhalb weniger Sekunden und alarmieren je nach Situation Angehörige, Nachbarn oder den Rettungsdienst. Diese schnelle Reaktionskette kann im Ernstfall Leben retten – und das zu vergleichsweise geringen monatlichen Hausnotruf-Kosten. Besonders für alleinlebende Senioren oder Menschen mit Sturzrisiko ist ein Hausnotrufsystem eine sinnvolle und bezahlbare Investition in die eigene Sicherheit. 

 

Fazit zu den Hausnotruf-Kosten

Die Hausnotruf-Kosten hängen von mehreren Faktoren ab – vom gewählten Systemtyp über den Leistungsumfang bis hin zu eventuellen Zusatzfunktionen. Während einfache stationäre Systeme bereits ab rund 23 Euro monatlich erhältlich sind, können mobile Varianten oder Komfortpakete bis zu 50 Euro oder mehr kosten. Wer einen Pflegegrad von 1 oder höher hat, kann die monatlichen Hausnotruf-Kosten in der Regel vollständig über die Pflegekasse über einen Hausnotruf-Anbieter abrechnen lassen. Für Angehörige und Betroffene gilt daher: Es lohnt sich, die Angebote sorgfältig zu vergleichen, auf transparente Preisgestaltung zu achten und mögliche Zuschüsse zu nutzen. Denn ein Hausnotrufsystem bietet nicht nur finanzielle Sicherheit, sondern vor allem ein beruhigendes Gefühl – sowohl für die Pflegebedürftigen selbst als auch für ihre Familien.

Häufige Fragen

Welche einmaligen Kosten entstehen beim Hausnotruf? 

Übernimmt die Pflegekasse die Hausnotruf-Kosten? 

Wo kann man ein Hausnotruf bestellen?

Gibt es den Hausnotruf auch kostenlos? 

Was ist der genaue Unterschied zwischen einem stationären und mobilen Hausnotrufsystem? 

Wie kann man die Hausnotruf-Kosten senken?

Lohnt sich ein Hausnotruf auch ohne Pflegegrad?

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