Pflegehilfsmittel entdecken

Auf dieser Seite finden Sie mehr Informationen zu Pflegehilfsmitteln und deren Einordnung in zum Verbrauch sowie Technisch bestimmte.
Ob Hausnotruf, ein Pflegebett oder Flächendesinfektionsmittel, zu den Pflegehilfsmitteln gehören alle Produkte der Kategorie, die die häusliche Pflege oder die selbständigere Lebensführung im Alltag erleichtern oder gar ermöglichen. Zudem zählen ebenfalls Hilfsmittel, welche Beschwerden der Pflegebedürftigen lindern können. Einen Anspruch darauf haben alle Versicherten mit anerkanntem Pflegegrad.

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Ihr Anspruch auf monatliche kostenfreie Pflegehilfsmittel

Pflegebedürftige Personen, die in einen Pflegegrad von 1-5 eingestuft sind und die im Zuhause oder in einer Wohngemeinschaft von einer angehörigen Person gepflegt werden, haben Anspruch auf bestimmte, kostenfreie Pflegehilfsmittel zum Verbrauch (Inhalt der Pflegebox) in der Höhe von derzeit 40,00 Euro gem. § 40 Abs. 2 SBG XI. 

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Pflegehilfsmittel zu Verbrauch

Pflegehilfsmittel zum Verbrauch sind Produkte und Gegenstände, die dazu dienen, die Pflege und Versorgung von pflegebedürftigen Menschen im Alltag zu erleichtern. Diese Hilfsmittel zur Pflege werden in der Regel einmalig oder regelmäßig verbraucht und müssen daher kontinuirlich ersetzt werden. Sie sind darauf ausgerichtet, die tägliche Pflege und Hygiene von Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder Pflegebedarf zu erleichtern sowie zu unterstützen. 
Hier sind Beispiele für Pflegehilfsmittel zum Verbrauch:

Inkontinenzartikel: 
Dazu gehören Einwegwindeln, Inkontinenzvorlagen und Einlagen, die bei Harninkontinenz oder Stuhlinkontinenz eingesetzt werden.


Desinfektionsmittel und Reinigungsartikel:
Diese dienen der Desinfektion von Pflegeutensilien, Händen und Oberflächen, um eine hygienische Umgebung sicherzustellen.


Einweghandschuhe: 
Handschuhe aus Latex oder Nitril werden in der Pflege verwendet, um eine Ansteckung zu verhindern und die Hygiene zu gewährleisten.

Verbandsmaterial:
Dazu zählen Pflaster, sterile Kompressen, Mullbinden und Wundauflagen sind Verbrauchsmaterialien, die bei der Wundversorgung eingesetzt werden.


Einwegprodukte für die Mund- und Zahnpflege:
Hierzu gehören beispielsweise Einmalzahnbürsten, Mundpflegeschaum und Mundpflegestäbchen.


Pflegehandschuhe:
Das sind Handschuhe, die speziell für die Pflege von pflegebedürftigen Menschen entwickelt wurden, um die Pflegenden und die Patienten zu schützen.


Einmalgeschirr und Einmalbesteck:
Diese Produkte werden in der Pflege verwendet, um das Geschirr nach dem Gebrauch zu entsorgen und die Hygiene zu gewährleisten.


Medikamentendispenser:
Das sind Hilfsmittel in der Pflege, die bei der sicheren Aufbewahrung und Verabreichung von Medikamenten helfen.


Die Kosten für Pflegehilfsmittel zum Verbrauch können in vielen Ländern von der Pflegeversicherung oder anderen Sozialleistungen übernommen werden, um die finanzielle Belastung für die Pflegebedürftigen und ihre Familien oder pflegende Angehörige zu entlasten. Jetzt die Voraussetzungen bei Leistungserbringern überprüfen lassen. Hier zum Anbietervergleich wechseln ➞

Technische Pflegehilfsmittel

Technische Pflegehilfsmittel sind Geräte, Apparate oder technische andere Hilfsmittel, die in der Pflege und Betreuung von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen oder Pflegebedarf eingesetzt werden, um die Selbstständigkeit zu fördern, die Pflege zu erleichtern und die Sicherheit zu erhöhen. Diese Pflegehilfsmittel dienen dazu, die alltäglichen Aktivitäten zu unterstützen und die Lebensqualität von pflegebedürftigen Menschen zu verbessern. 
Hier sind einige Beispiele für technische Pflegehilfsmittel:

Höhenverstellbare Pflegebetten: 
Diese Betten können in der Höhe angepasst werden, um das Ein- und Aussteigen zu erleichtern und die Pflege durch das Pflegepersonal zu vereinfachen.


Treppenlifte: 
Treppenlifte ermöglichen Personen mit eingeschränkter Mobilität das Überwinden von Treppen und den Zugang zu verschiedenen Etagen.


Rollstühle und Rollatoren: 
Diese Hilfsmittel dienen der Mobilität und ermöglichen es Menschen, sich selbstständig fortzubewegen.


Elektrische Pflege- und Aufstehbetten: 
Diese Betten können automatisch in verschiedene Positionen angehoben oder abgesenkt werden, um das Aufstehen und Hinlegen zu erleichtern.


Badelifte und Duschrollstühle: 
Diese Hilfsmittel ermöglichen es Personen, sicher in die Badewanne oder Dusche zu gelangen und unterstützen das Baden.


Kommunikationshilfen: 
Hierzu gehören spezielle Computerprogramme, Sprachgeneratoren und andere Technologien, die Menschen mit Sprach- oder Kommunikationsproblemen bei der Verständigung unterstützen.

Notrufsysteme: 
Diese Systeme erlauben es pflegebedürftigen Personen, in Notfällen Hilfe anzufordern, indem sie einen Knopf drücken oder eine andere Aktion auslösen.

Einfache Haushaltsgeräte: 
Diese können so gestaltet sein, dass sie von Menschen mit eingeschränkter Motorik oder anderen Gesundheitsproblemen leicht bedient werden können, z.B. spezielle Griffe an Türen oder Fenstern.

Blutdruckmessgeräte und Insulinpumpen: 
Diese medizinischen Geräte sind für die Selbstkontrolle und Verabreichung von Medikamenten bei bestimmten Gesundheitszuständen gedacht.

Sturzerkennungssysteme: 
Diese Systeme erkennen Stürze und benachrichtigen automatisch Pflegekräfte oder Rettungsdienste.

Die Auswahl von adäquaten technischen Pflegehilfsmittel hängt von den individuellen beziehungsweise persönlichen Bedürfnissen und den gesundheitlichen Einschränkungen der Person ab. Oftmals werden diese Hilfsmittel von Pflegeeinrichtungen, Gesundheitsdiensten oder Pflegeversicherungen zur Verfügung gestellt oder finanziell unterstützt, um die Pflege und Betreuung zu verbessern und die Selbstständigkeit der Pflegebedürftigen im Alltag zu fördern.

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